WTA-Akademie

Aufgaben und Tätigkeitsbereich

Die WTA-Akademie kann ihren Mitgliedern und allen Fachleuten, die in ihrer täglichen Praxis die unterschiedlichsten Aufgaben- und Problemstellungen beim Bauen im Bestand und bei der Erhaltung von Bausubstanz bearbeiten und sich dazu qualifiziert weiterbilden möchten, folgende Vorteile anbieten:

  • Seminare zu Schwerpunktthemen auf aktuellem Stand der Technik
  • Praxisorientierte kompakte Optimierung des individuellen Kenntnisstandes
  • Überregionales (Langzeit-)Weiterbildungsangebot
  • Weiterhin günstige Teilnehmergebühren
  • Optimiertes Preis/Leistungs-Verhältnis
  • Verkürzte Anreisezeiten zur individuellen Wahl des günstigsten Seminarortes
  • Zielgruppenorientierte Seminarzeiten vor bzw. nach Bausaison
  • Kontrolle und Dokumentation der Seminarteilnahme durch Weiterbildungszertifikat

Einen aktuellen Tätigkeitsüberblick geben exemplarisch die Jahresberichte 2006-2008 der WTA-Akademie im nachfolgenden Downloadbereich. Die Flexibilität der WTA-Akademie ermöglicht darüber hinaus individuell strukturierte Weiterbildungsveranstaltungen. Bei Interesse setzen Sie sich einfach mit der Leitung der WTA-Akademie in Verbindung.

 

Die WTA-Akademie als Netzwerkpartner 

Die Arbeit der WTA-Akademie konzentriert sich auf die Zusammenarbeit mit geeigneten Kooperationspartnern und die Durchführung gemeinsamer Weiterbildungsveranstaltungen. Die Kompetenzbereiche der WTA wie z.B. Mauerwerksinstandsetzung nach WTA, Aktuelles Knowhow zur Fachwerkinstandsetzung nach WTA, Ganzheitliche Bauinstandsetzung und Bausanierung nach WTA usw. können damit für die Zielgruppen der WTA fokussiert bereit gestellt werden. Darüber hinaus werden in den einzelnen regionalen Gruppen der WTA spezielle, regional abhängige themen- und fachspezifische Weiter- und Fortbildungsveranstaltungen durchgeführt.

Weiterhin hat die WTA-Akademie in den vergangenen Jahren erfolgreich Veranstaltungspartnerschaften entwickelt, um Netzwerke zu knüpfen und Denkanstöße, Lösungen, Konzepte und Perspektiven für Bau werkserhaltung, Bauinstandsetzung und Denkmalpflege aufzuzeigen. So werden z.B. Lehrgänge des Ökozentrums Hamm zur Ausbildung von Fachkräften für die Sanierung von Feuchteschäden und Schimmelpilz an der Handwerkskammer Dortmund tatkräftig unterstützt.

Weiterhin arbeitet die WTA mit zahlreichen Verbänden eng zusammen, wie zum Beispiel dem DHBV – Deutscher Holz- und Bautenschutzverband. Die WTA-Akademie stellt dazu Referenten für DHBV-Lehrgänge (z.B. DHBV Holz- und Bautenschutztechniker) und führt für den DHBV spezifische Einzelseminare durch. Sehr wichtig ist auch die intensive Zusammenarbeit bei der Durchführung der Holz- und Bautenschutzkonferenz HOBA. Auch beim Allgäuer Baufachkongress in Oberstdorf war und ist die WTA-Akademie als Netzwerkpartner mit einem halbtägigen Seminar vertreten.

Weitere wichtige Kooperationspartner der WTA-Akademie sind z.B. die BauhausAkademie Schloss Ettersburg, das Institut Fortbildung Bau (IFBAU) der Architektenkammer Baden-Württemberg, die Akademie der Ingenieure Ostfildern, die Ingenieurakademie West des Landes Nordrhein-Westfalen, EIPOS Dresden, der Fachverband für Ausbau und Fassade (SAF) Baden-Württemberg, die Propstei Johannesberg usw.

 

Ganzheitliche Bauwerksinstandsetzung nach WTA

Für die Anwendung und Umsetzung der WTA-Merkblätter werden fachliches Hintergrundwissen und entsprechende Erfahrungen benötigt. Den seit 2007 im DHBV ausgebildeten Holz- und Bautenschützer bzw. Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten müssen zielgerichtete Planungen vorgelegt werden; Grundlage dafür sind die anerkannten Regeln der Technik für Sanierungen und Instandsetzungen nach WTA. Für die Instandsetzung von Gebäuden im Bestand und zur Sanierung historischer Bausubstanz sind umfangreiches fachliches Hintergrundwissen und entsprechende Erfahrungen nötig.

Daher hat die WTA gemeinsam mit EIPOS Dresden den „Fachplaner für Bauwerksinstandsetzung nach WTA" ins Leben gerufen. Grundlage dafür bilden die WTA-Regelwerke. In den Themenblöcken der Fachfortbildung werden daraus die Möglichkeiten ganzheitlicher Bauwerkserhaltung, Bausanierung und Denkmalpflege als überregionale, internationale Problemlösung abgeleitet und vertieft.

An typischen Praxisbeispielen und Aufgabenstellungen werden die Herausforderungen einer integrativen Herangehensweise, die Instandsetzungs- und Sanierungsgrenzen sowie zukünftigen Möglichkeiten verdeutlicht. Nach erfolgreichem Abschluss wird als Qualitätssiegel ein WTA-Zertifikat verliehen, welches berechtigt, Sanierungen nach WTA zu planen und durchzuführen.

Am 4. April 2009 startete in den Räumen von EIPOS-Dresden, Blasewitzer Str., die 1. Matrikel der neuen Fachfortbildung, welche an vier verlängerten Wochenenden (Freitag und Sonnabend) umfassend über Instandsetzungs- und Sanierungsmöglichkeiten der acht einzelnen WTA-Themenreferate informierte. Die Teilnehmer fertigten im Anschluss an die Präsenzphase - quasi als Hausarbeit - zu Aufgabenstellungen aus ihrer persönlichen Arbeitspraxis Belegarbeiten an, die von einem Fachkorrektor vorbewertet wurden.

Die anschließenden mündlichen Prüfungen des 1. Matrikels durch die Zweitkorrektoren / Prüfungskommission werden am 21. und 22.08.2009 abgenommen. Den erfolgreich abgeschlossenen Teilnehmern wird als Qualitätssiegel ein WTA-Zertifikat verliehen, welches berechtigt, Sanierungen nach WTA zu planen und durchzuführen.

Die 2. Matrikel des Fachplaners nach WTA startete zum 12.02.2010. Wieder an vier Wochenenden - jeweils Freitag und Sonnabend - finden die einzelnen Seminarblöcke statt; die Termine sind bei EIPOS unter www.eipos.de / Fachfortbildungen / Bauwesen / WTA-Fachplaner eingetragen. Im Juli und August 2010 werden die Teilnehmer ihre Belegarbeiten anfertigen. Die schriftliche Prüfung erfolgt am03. und 04.09.2010.

Nachfolgend sind die Themenschwerpunkte des Lehrgangs aufgelistet.

Themenschwerpunkte:

  • Einführung in die Thematik; Bestandsschutz; Rechtliche Aspekte

  • Fachwerkinstandsetzung nach WTA

  • Bauphysikalische Anforderungen bei der Bauwerksinstandsetzung nach WTA

  • Nachträgliche horizontale und vertikale Abdichtung nach WTA

  • Instandsetzung von Putzen und Beschichtungen / Betoninstandsetzung nach WTA

  • Natursteininstandsetzung nach WTA

  • Holzschutz

  • Tragwerksplanung bei der Bauwerksinstandsetzung Teil I

  • Tragwerksplanung bei der Bauwerksinstandsetzung Teil II

  • Leistungsverzeichnisse und Ausschreibungstexte

  • Dokumentation und Präsentation von Ergebnissen der Bauwerksinstandsetzung

  • Vorbereitung der Belegarbeiten

  • Konsultationen zu den Belegarbeiten

  • Präsentation der Belegarbeit in einer Einzelprüfung

Dozententeam:

  • Eßmann Frank, WTA-Referat 6 und 8, 2. Vorsitzender WTA-D, Ingenieurbüro Mölln

  • Flohr Ekkehart, WTA-Referat 1, Sachverständigenbüro Dessau

  • Gänßmantel Jürgen,Leiter WTA-Akademie, WTA-Referat 2, Ingenieurbüro Schömberg

  • Geburtig Gerd, Leiter WTA-Referat 8, 1. Vorsitzender WTA-D, Planungsbüros Ribnitz-Damgarten/Weimar

  • Gieler Rolf, Prof. Dr.-Ing., Leiter WTA-Referat 5, Bauhaus-Universität Weimar / Ingenieurbüro Fulda

  • Goretzki Lothar, Dr. , Leiter WTA-Referat 3, Bauhaus-Universität Weimar

  • Hasenbalg Dagmar, WTA-Referat 7, Ingenieurbüro Kellinghusen

  • Spirgatis Rainer, WTA-Referat 4, Baumeister Telgte

  • Thümmler Ulli, WTA-Referat 8, Ingenieurbüro Hünfeld

Die Fachfortbildung wird organisatorisch durch EIPOS e.V., Dresden abgewickelt; die fachlichen und inhaltlichen Schwerpunkte werden durch die WTA definiert. Weitere Einzelheiten z.B. zur Zulassung, zu den Inhalten, den Teilnehmergebühren, den vorgesehenen Prüfungen, die Belegarbeit, den Seminarterminen und -inhalten usw. können direkt bei EIPOS e.V. Dresden abgerufen werden (siehe Internet unter www.eipos.de).

 

WTA-Jahresberichte

Die Aktivitäten der WTA-Tätigkeitszentren werden regelmäßig im jährlich zur Mitgliederversammlung der WTA erscheinenden WTA-Report als so genannte Jahresberichte dokumentiert. Die Jahresberichte der WTA-Akademie ab 2004 finden Sie im Anhang als PDF-Dateien zum Download.

Im Folgenden wird aktuell über das zurück liegende Seminarjahr 2009 und den Ausblick für 2010 ff berichtet.

 

Jahresbericht 2009

Die sukzessive aufgebaute Zusammenarbeit mit geeigneten Kooperationspartnern und die Durchführung gemeinsamer Weiterbildungsveranstaltungen wurde auch in 2009 weiter ausgebaut. Die begonnenen Veranstaltungspartnerschaften konnten weiter entwickelt werden, um Netzwerke zu knüpfen und Denkanstöße, Lösungen, Konzepte und Perspektiven für Bauwerkserhaltung, Bauinstandsetzung und Denkmalpflege aufzuzeigen.


Die WTA-Akademie steht zunehmend auch als Lehrgangspartner in der Weiterbildung zur Verfügung. So wurde 2009 - nach einer organisatorischen Verzögerung - nun endlich die 1. fachübergreifende berufsbegleitende Fachfortbildung „Fachplaner für Bauinstandsetzen nach WTA" gemeinsam mit EIPOS Dresden als Veranstalter mit WTA-Zertifizierung durchgeführt. Die 1. Absolventen bekamen im Sommer 2009 ihre Urkunden verliehen und werden auf der Internetseite der WTA bei der regionalen Gruppe WTA-Deutschland gelistet.


Auf die Veranstaltungen der WTA-Akademie wird zeitnah auf der Internetseite der WTA und dem darin enthaltenen Kalender hingewiesen. Das seit 2008 angebotene Conference Management System zur Organisation und Verwaltung von Veranstaltung wird nicht genutzt.

 

Geplante Aktivitäten für 2010

Die Partnerschaften mit den jeweiligen Kooperationspartnern sollen weiter intensiviert und ausgebaut werden. Die WTA-Akademie will sich sukzessive als Netzwerkpartner im Erfahrungsaustausch der an der Bauwerkserhaltung, Bausanierung und Denkmalpflege beteiligten Fachleute aus Wissenschaft und Technik darstellen.


So war die WTA-Akademie erneut als Kooperationspartner zum Allgäuer Baufachkongress vom 20.01. bis 22.01.2010 in Oberstdorf eingeladen worden. Nachhaltigkeit und Bauen im Bestand waren der thematische Schwerpunkt mit Teilaspekten der Dämmstoffauswahl, des Brandschutzes und der Bewertung von Nachhaltigkeit bei Sanierungsmaßnahmen.


Am 12./13.02.2010 ist die 2. Fachfortbildung „Fachplaner für Bauinstandsetzen nach WTA" gemeinsam mit EIPOS Dresden gestartet. Nach dem Pilotlehrgang wurde im Herbst gemeinsam mit den EIPOS-Organisatoren und den WTA-Dozenten eine Feedbackveranstaltung an der FH Fulda durchgeführt, um die Fachfortbildung inhaltlich und organisatorisch zu optimieren. Profitieren davon werden die neu angemeldeten Teilnehmer!


Die mit dem DHBV in 2008 begonnene erfolgreiche Zusammenarbeit bei der Organisation der Holz- und Bautenschutzkonferenz HOBA 2008 wird fortgesetzt! Am 15. und 16..06.2010 findet dazu die HOBA 2010 statt. Entgegen dem allgemein üblichen Trend der Kostensteigerung wurden für diese Veranstaltung die Kosten gesenkt! Informationen zu den Teilnahmebedingungen findet man im Internet unter http://www.wta-conferences.org/conference/94.


Das sehr erfolgreiche Kooperationsseminar mit der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger (VdL) und dem Fraunhofer IRB als Medienpartner - ca. 170 Teilnehmer waren zu dem Seminar anlässlich der Denkmalmesse nach Leipzig gekommen - wird in 2010 fortgesetzt. Am Samstag, den 20.11.2010 wird es auf der DENKMAL in Leipzig um das Thema „Nachhaltigkeit und Denkmalschutz" gehen.


Da die WTA-Akademie objektiv, unabhängig, (produkt-)neutral und frei von irgendwelchen Herstellerinteressen über die Spezialthemen der Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege informiert und berichtet, wird ihre Mitarbeit zunehmend auch von Firmenakademien und Partnerverbänden bei der Aus- und Weiterbildung angefragt. Dies hat dazu geführt, dass erstmals in 2010 mit einem Intensivlehrgang zur Fachwerkinstandsetzung gemeinsam mit der Bernhard-Remmers-Akademie und der Arbeitsgemeinschaft Fachwerk begonnen wird. Der Lehrgang wird inhaltlich vom WTA-Referat 8 und organisatorisch von der regionalen Gruppe WTA-Deutschland unterstützt, z.B. zu Themen der Kellersanierung, Bauen im Bestand oder der Beurteilung und Bewertung von Rissen in Decken und Wänden.


Last but not least sollen wie bisher weiterhin auch Spezialseminare zur Vorstellung und Einführung neuer WTA-Merkblätter intensiv genutzt werden. Zur weiteren Themenplanung neuer Veranstaltungen ist es hilfreich, wenn sich die jeweiligen Referatsleiter bzw. die jeweiligen Leiter der regionalen Gruppen bei Bedarf mit der WTA-Akademie zur Abstimmung in Verbindung setzen.

 

Zukünftige Neuausrichtung 

Für die Zukunft ist es wichtig, dass nicht nur die technischen Fragestellungen der WTA angesprochen bzw. umgesetzt werden. Für die wissenschaftliche Ausrichtung wird man zukünftig andere Veranstaltungsformen etwa im Sinne der früheren „WTA-Conferences" finden müssen. Diese Neuausrichtung wird insgesamt voraussichtlich zu einer Umstrukturierung des Tätigkeitszentrums „WTA-Academy" und damit auch der Verantwortlichkeiten führen müssen.
Dies führt u. a dazu, dass die Verantwortung für die WTA-Akademie in einer Übergangsphase auf zwei Schultern ruhen wird.

Ab 2010 wird Herr Dipl.-Ing. (FH) Marc Ellinger, Bau-Beratungs-Büro Bernau (Bläsiweg 2, D-79872 Bernau, Tel.: +49 76 75 - 92 99 50, Email: ing.ellinger@online.de) die Leitung der WTA-Akademie maßgeblich unterstützen und sich sukzessive in die Veranstaltungsthematik einarbeiten. Nach ausreichender Einarbeitungszeit wird dann der „Staffelstab" von Jürgen Gänßmantel an Marc Ellinger weiter gegeben und Herr Ellinger wird die Gesamtverantwortung für die WTA-Akademie übernehmen.

 

Ansprechpartner und weitere Informationen

Vorschläge für Veranstaltungen, bei denen mit einem zufrieden stellenden Teilnehmerbesuch zu rechnen ist, sind jederzeit herzlich willkommen


  • bei der WTA-Akademie, c/o Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Gänßmantel, Silcherstr. 9, D-72358 Dormettingen (Tel.: +49 74 27 - 91 47 46; Fax: +49 74 27 - 91 49 64; e-mail: juergen@gaenssmantel.de) oder Dipl.-Ing. (FH) Marc Ellinger, Bläsiweg 2, D-79872 Bernau (Tel.: +49 76 75 - 92 99 50, e-mail: ing.ellinger@online.de)
  • bei der WTA-Geschäftsstelle, Ingolstädter Strasse 102, D-85276 Pfaffenhofen (Tel.: +49 89 57 86 97 27; Fax: +49 89 57 86 97 29; Internet: http://www.wta.de; e-mail : wta@wta.de; Ansprechpartner Frau Susanne Schneider.

 

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Jahresbericht_WTA-Akademie_2009.pdf36.52 KB
Jahresbericht_WTA-Akademie_2008.pdf43.31 KB
Jahresbericht_WTA-Akademie_2007.pdf39.91 KB
Jahresbericht WTA-Akademie 2006.pdf21.02 KB
Jahresbericht_WTA-Akademie_2005.pdf31.48 KB
Jahresbericht_WTA-Akademie_2004.pdf38.97 KB